Hypnose-Therapie nach Milton Erickson

Die Hypnose nach Erickson ist nicht mehr autoritär, sondern sie gibt Raum zur Entfaltung des Individuums und wird für jeden Menschen maßgeschneidert. Die Einleitung einer hypnotischen Trance erfolgt durch non-verbalen Aufbau von Kongruenz (unbewusstes Vertrauen) und durch eine besondere Art der verbalen Kommunikation, die auf dem „Milton-Modell“ basiert. Dieses Sprachmodell enthält die Grundlagen hypnotischer Sprache, die in einen Trancezustand führt.

Die Wirksamkeit einer hypnotherapeutischen Behandlung basiert auf der Fähigkeit des Geistes, Einfluss auf den Körper und natürlich auf die Psyche auszuüben – das einfachste Beispiel ist die Tatsache, dass uns das Wasser im Mund zusammenläuft, wenn wir an etwas zu essen denken, ohne dass wir es sehen, riechen oder schmecken können. Die Wirkung auf den Stoffwechsel, das Nervensystem u.v.a.m. kann medizinisch nachgewiesen werden, sodass die Hypnose mittlerweile schulmedizinisch anerkannt ist und vermehrt zum Einsatz kommt.

 

Beschreibung
Heilhypnose nach Erickson ist eine äußerst angenehme und sanfte Therapie, bei der der Klient in eine Trance (Trance= veränderter Bewusstseinszustand) geführt wird, in der das Unterbewusstsein besonders rezeptiv für heilsame Impulse ist. Während einer heilhypnotischen Trance behält der Klient jederzeit die Kontrolle über das, was mit ihm geschieht und ist keinesfalls willenlos, so wie dies oft durch Darstellungen in den Medien vermittelt wird. In den meisten Fällen ist eine Trance nur so tief, dass alles Gesagte auch bewusst verstanden und erinnert wird.
In einem ausführlichen Gespräch vor der Behandlung werden die gewünschten Veränderungen besprochen, um dann während des Entspannungszustandes als Suggestion (lat. Empfehlung) dem Unterbewusstsein präsentiert zu werden. Die besondere Art hypnotisch zu sprechen weicht alte Blockaden auf, verbindet den Menschen mit seinen Ressourcen und regt die Selbstheilungskräfte an. Dies geschieht auf allen Ebenen – Körper, Geist und Seele - und macht sich durch ein Gefühl der Entlastung, der Erholung oder Entspannung bemerkbar. 
Das bewusste Alltagsdenken ist oft erfüllt von vielen negativ geprägten Überzeugungen und Erwartungen, die die inneren Heilungswege blockieren können. Während einer Heilhypnose kann die natürliche Heilkraft unbehelligt wirken, da das Verstandes-bewusstsein in den Hintergrund tritt.  

 

Für wen und wann
Für alle Menschen ab 6 Jahren, besonders in Lebenskrisen, bei depressiven Verstimmungen, Störungen des Selbstwertgefühls, Burn-out, Prüfungsangst u.v.a.
Auf der körperlichen Ebene besonders zur Stärkung des Immunsystems, bei Schmerzzuständen, systemischen Erkrankungen, Verdauungsbeschwerden u.v.a.
Erickson´s Leitsatz war: „Jeder Mensch ist hypnotisierbar."

 

Gegenanzeigen
Wahnzustände z.B. bei Schizophrenie, schweren Depressionen

 


Je nach Krankheitsbild (akut/chronisch) zwischen 1 – 10 Behandlungen im Abstand von ca. 1-2 Wochen oder als begleitende Therapie über einen längeren Zeitraum mit Abständen von 4 bis 8 Wochen.

 

 

 

 

Hintergrund/ Kontext

Milton Erickson (1901-1980) war ein amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut, der die Hypnotherapie gravierend veränderte. Erickson´s Ansatz ist, dass das Unterbewusstsein alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung hat, um Probleme zu lösen und erwünschte Veränderungen herbei zu führen.

 

 

Birgit Kaemper

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